• sliderklein

Mein Alltag im Home Office

Das Thema Corona ist an keinem von uns vorbei gegangen.
Auch wir BIA Azubis durften von zu Hause aus arbeiten. Jeder Azubi erhielt daher aus den Abteilungen unterschiedliche Aufgaben. Ich hatte zum Beispiel verschiedene Excel-Tabellen zu bearbeiten und Schulaufgaben oder Instagram Beiträge zu planen und  zu erstellen. 

Aber wie funktioniert das Arbeiten von zu Hause aus?

 

Zuerst sollte man sagen: Man kann sich von daheim die Arbeit etwas freier einteilen, was eigentlich sehr schön ist aber auch die Gefahr birgt, seine Aufgaben endlos zu verschieben. Mein Alltag startet üblich etwas später als normalerweise. Da ich mir meinen Weg zur Arbeit spare und den Tag frei gestalten kann, schlafe ich etwas länger und frühstücke, bevor ich meine ersten Mails checke. Hier finde ich aktuelle Angaben zu der Situation in der sich BIA und meine Kollegen gerade befinden. Auch empfange ich dort von meinem Azubipaten der Abteilung neue Aufgaben und sende die Ergebnisse der bereits bearbeiteten Aufgaben und aufkommende Fragen zurück. Nachdem ich die Aufgaben aus der Schule erledigt habe, arbeite ich weiter an meinen Aufgaben von BIA. Es ist schwer, sich nicht von Dingen zu Hause ablenken zu lassen. Auch ich habe Fristen einzuhalten. So müssen die ein oder andere Excel-Liste noch beendet und die Instagram Posts der nächsten Woche vorbereitet und abgestimmt werden. Gar nicht so leicht, sich da mit den anderen Azubis abzustimmen. Auch die benötigten Informationen, die normalerweise durch die Nähe zu den Kollegen schnell eingeholt werden können, sind nicht so leicht zu beschaffen. Und hat man mal einen Tag vielleicht nicht viel zu erledigen, beschleicht einem ein seltsam beklemmendes Gefühl. Mal eben eine Nachricht auf WhatsApp prüfen, spazieren oder einkaufen gehen und ein kleines Home-Workout sind gefährliche Ablenkungsfaktoren. Man verfolgt die Nachrichten und hofft, dass Zustände wie in Italien uns nicht erreichen. 

Fazit: Nach der Erledigung  meiner Aufgaben endet mein Arbeitstag, doch bin ich längst nicht so produktiv, wie ich es im Unternehmen selbst wäre. Mir fehlen die Gespräche und gemeinsamen Pausen mit meinen Kollegen. Auch fällt es schwerer, Zusammenhänge zu verstehen und sich selbst zu disziplinieren. Der Arbeitsalltag endet oft  wesentlich später als normalerweise und so richtig erholen fällt schwer, wenn die Arbeit noch zu Hause liegt. Ich bin sehr froh, geschützt Zuhause zu sein, doch ich freue mich auch sehr, wenn die Normalität wieder eintritt und wir als Team wieder zusammen arbeiten. Eine gute Work-Life-Balance sollte auch im Home-Office gewahrt werden und so ist ein gut strukturierter Tag der Schlüssel zum Erfolg.

 

 

 

 

Yvonne Morsbach

25.05.2020

 

 

SCROLL TO TOP

Cookies erleichtern uns die Bereitstellung der Inhalte und Funktionen der Website. Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden weitere Infos